Geboren wurde ich im warmen Sommer 1996 in einem kleinen Bergdorf im Herzen der Schweiz, das ich meist liebevoll als das »Ende der Welt« betitle. Dort bin ich mit drei jüngeren Geschwistern, zweieinhalb Katzen und dem alltäglichen Gebimmel von Kuhglocken aufgewachsen. Das Schreiben hat mich durch meine gesamte Kindheit begleitet: Mit sieben habe ich meine erste Geschichte erfunden und mir dabei selbst beigebracht, mit drei Fingern auf einer Computertastatur zu tippen. Irgendwann war das Schreiben ein Drang geworden – der einzige Ort, an dem ich meine blühende Fantasie aufleben lassen konnte – und meine Geschichten und erfundenen Welten begleiteten mich pausenlos in meinen Gedanken. Erst mit dem Eintritt ins Gymnasium änderte sich das. Die ganze Umstellung forderte ihren Tribut und ich schrieb für einige Jahre fast gar nichts. Erst die langen Monate in der Ferne, die ich während meines Austauschjahres erleben durfte, weckten meine Lust am Schreiben wieder. Nach meiner Rückkehr in die Schweiz schrieb innerhalb von zwei Monaten die Erstfassung des Romans nieder, der Jahre später mein Debüt werden sollte, und hatte von nun an nur noch ein Ziel im Kopf: Schrifstellerin zu werden und meine Geschichten mit der Welt zu teilen.

 

Wenn ich nicht gerade mit einem aktuellen Buchprojekt beschäftigt bin, bin ich als Autorin beim Schreibmeer tätig, einem Online-Magazin, das sich mit kreativem Schreiben und dem Schreiben im Allgemeinen auseinandersetzt. Darüber hinaus bin ich Mitglied beim VSPA, dem Verein Schweizer Phantastikautoren.

 

Neben dem Schreiben suchte ich gerne Fernsehserien, spiele Retro-Games (allen voran die »Quest for Glory«-Reihe) oder lese spannende Fantasyromane. Außerdem bin ich ein großer Fan von Sprachen und studiere seit 2017 Deutsch, Englisch und Französisch an einer Fachhochschule für Übersetzer und Dolmetscher.

Meine Leidenschaft für Fantasy begleitet mich bereits mein ganzes Leben lang. Schon damals, als ich noch als verträumte Primarschülerin mit viel zu großen Zahnlücken durch die Welt ging, konnte ich mir nichts Schöneres vorstellen, als mich ganze Nachmittage oder gar Tage in einem guten Buch zu vertiefen. Vor allem die Werke von Michael Ende und Cornelia Funke trugen dazu bei, meinen Lesehunger zu stillen, und als ich irgendwann die ganze Fantasy-Abteilung unserer Schulbibliothek ausgelesen hatte (ja, ernsthaft), erhielt ich Zugang zur Bibliothek des Nachbardorfes, wo ich mich erstmals an »erwachsenere« Bücher wagte.

 

Obwohl meine Schulzeit längst vorbei ist – oder vielleicht gerade deswegen? –, kehre ich immer wieder zu meinen geliebten Jugendbüchern zurück und lese auch heute praktisch nur Fantasy aus diesem Genre. Ich tauche gerne in erfundene Welten ab und finde es unglaublich spannend, zu lesen, was andere Autorinnen und Autoren mit der Kraft ihrer Gedanken erschaffen haben. Am meisten angetan haben es mir dabei Urban- oder Contemporary-Fantasy, das heißt: Fantasy in unserer Welt. Die Verbindung der Realität mit dem Übernatürlichem übt eine enorme Faszination auf mich aus. Ich liebe es einfach, meine Gedankenspiele und »Was, wenn...?«-Szenarien in fantasievolle Geschichten zu verwandeln. Für mich gibt es kein Genre, das auch nur annähernd so abwechslungsreich ist wie Fantasy: Es erlaubt mir, an die Grenzen meiner eigenen Wirklichkeit zu stoßen – und manchmal sogar darüber hinauszugehen.


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